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Trends

Wellness Trends 2011: Me-Time, Day-Spas und viel Zeit für mich!

Die Türen der ITB Berlin hatten sich gerade geöffnet, tausende Fachbesucher strömten auf das Gelände. Unterdessen bereitete man sich in Halle 16 vor: Die Auswertungen der alljährlichen Wellness-Umfrage, die gemeinsam mit Beauty 24 durchgeführt wird, sollten vorgestellt werden. Das Ergebnis: Wellnessurlaub ist gefragter denn je!

Der Trend zu immer kürzer werdenden Reisen, oft über ein verlängertes Wochenende, haben sich positiv auf die Wellnessbranche ausgewirkt. 2010 konnten knapp 65 % der Hoteliers eine Steigerung an Wellness-Leistungen verbuchen. Besonders im Trend liegt Me-Time, verbunden mit dem Wunsch, den Alltag hinter sich zu lassen und mehr qualitative Zeit für sich selbst zu schaffen. (weiterlesen …)

ITB 2011: beauty24 und Wellness-Hotels-Deutschland präsentieren Wellness-Trends 2011

Zum Auftakt der ITB in Berlin laden am 09. März 2011 der Wellnessreise-Veranstalter beauty24 und die Hotelkooperation Wellness-Hotels-Deutschland (http://www.w-h-d.de) zur Pressekonferenz um 11 Uhr in die Halle 16 ein. Sie präsentieren die Wellness-Trends 2011, die auf Basis von Marktdaten und einer repräsentativen Kunden – sowie Hotelierbefragung am Jahresanfang erhoben wurden. Im Rahmen der Pressekonferenz stellen sich Roland Fricke, Geschäftsführer der beauty24 GmbH, und Michael Altewischer, Geschäftsführer der Wellness-Hotels-Deutschland GmbH, den Fragen der Presse.

Themen der Pressekonferenz

1. Wellness-Trends 2011

Eine repräsentative Befragung der Partnerhotels und der Gäste von beauty24 und Wellness-Hotels-Deutschland gibt Aufschluss über das aktuelle Verbraucherverhalten. (weiterlesen …)

Zuhause sein

Sonstiges Homing Bild Jutta Wieland abotixel Zuhause seinVon Spiegel und Brigitte über Landlust bis zur Süddeutschen Zeitung – überall liest man in regelmäßigen Abständen über die Sehnsucht nach dem Einfachen, dem Landleben, nach Romantik und einem heimeligen Zuhause – neudeutsch: Homing.

Wie anders war das noch in den Neunzigern, als die Reiseziele nicht weit und exotisch genug sein konnten und das Fernweh unseren Alltag begleitete. Diese Abenteuerlust scheint heute dem Bedürfnis nach Geborgenheit gewichen zu sein: Hochwertige Gemütlichkeit sticht cooles Design, persönlicher Kontakt schlägt distanzierte Anonymität und ländliche Idylle wird immer öfter urbanen Reizen vorgezogen. Ganz nach dem Motto: Das Leben ist schon kompliziert genug, warum sich also noch in der Freizeit mit komplexen Strukturen beschäftigen?

Kein Wunder, dass sich das auch im Urlaub zeigt: Hat man einmal einen Ort gefunden, an dem man sich so richtig zuhause fühlen konnte, dann kehrt man dorthin zurück. Es ist wie bei einem Familienbesuch. Man kennt die Besitzer und Mitarbeiter seines Hotels. Und diese kennen einen auch. Manchmal spinnt sich bei der Ankunft am Urlaubsort ein Gespräch genau da weiter, wo man es bei seiner letzten Abreise beendet hat. Das hat etwas sehr Besänftigendes. Etwas Selbstverständliches, Familiäres eben. Dazu gehört auch, dass man sich im Hotel so bewegen kann wie zuhause. Und so streunt man durch die Lobby, zieht sich in die Bibliothek zurück, stillt leichten Süßhunger am Buffet mit Selbstgebackenem oder testet mal den „Herbsttraum“ an der Teestation, um dann doch dem „Almkräuter“-Tee den Vorzug zu geben. Luxuriös umsorgt und zugleich frei sein, für sich sein und einen friedlichen Alltag leben. Das ist die Steigerung von Zuhause, zuhause sein im Hotel.

Erlebt man diese Einfachheit regelmäßig, kehrt manchmal auch die Abenteuerlust zurück. Dann wird es vielleicht wieder Zeit für exotische Länder, komplexe Strukturen und vielschichtige Reize. Bevor schließlich die Sehnsucht wieder wächst – nach dem Einfachen, dem Vertrauten, nach dem Zuhause sein.

(Bild: Jutta Wieland / aboutpixel.de )

  Eva Blomenkamp
Eva Blomenkamp


  Tanja Kessenbrock
Tanja Kessenbrock