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Tee

Wellness und Tee – warum die beiden einfach zusammengehören

Hach, was haben wir geschlemmt! Nach Plätzchen und Pute wird’s langsam Zeit für eine Pause. Was jetzt so richtig gut tut, ist Tee. Er gilt im Übrigen auch als das Wellnessgetränk par excellence. Warum eigentlich? Die Antwort ist: Egal ob schwarz, grün oder weiß – seine Inhaltsstoffe fördern die Gesundheit, beleben den Geist und sorgen für ein reines Hautbild.

101207 WELLNESS Tee 150x150 Wellness und Tee   warum die beiden einfach zusammengehörenErst kürzlich haben wir im Wellnessblog darüber berichtet, dass Tee schon seit tausenden von Jahren als Mittel zur Gesundheitsförderung bekannt ist. Heute weiß man, dass er unter anderem als Cholesterinsenker fungiert, das Immunsystem stärkt und sogar Karies vorbeugt. Eine Wirkung, die man beim Genuss einer frisch aufgebrühten Tasse Tee sofort spürt, ist seine ausgleichende Kraft: Man fühlt sich entspannt und wach zugleich. Das liegt daran, dass Tee eine faszinierende Mischung aus anregenden und entspannenden Inhaltsstoffen in sich vereint, die gemeinsam diese Wirkung hervorrufen – in der Welt der Getränke wohl einzigartig. Und als wäre das nicht schon genug: Tee ist auch noch eine Art „Schönheitselexier“. So wirkt Grüner Tee wie ein natürlicher Sonnenschutz und beugt der Hautalterung vor – und das egal, ob getrunken oder äußerlich angewendet.

So wie Tee eine ganzheitliche Wirkung hat, die Körper und Geist gleichermaßen erreicht, zeichnet sich auch der Wellnessgedanke durch Ganzheitlichkeit aus: Durch eine förderliche Mischung aus Entspannung und Aktivität, aus Genuss und bewusster Ernährung, erfährt der Mensch Wege zu einem Lebensstil, der mit mehr Wohlbefinden und Zufriedenheit einhergeht.

Spätestens wenn man nach einer Schneeschuhwanderung und ein paar Saunagängen an seinem Tee nippt, wenn man erfrischt und entspannt dem knisternden Kamin lauscht, wird klar: Wellness und Tee – das passt einfach perfekt zusammen.

(Bild: René Oertel / aboutpixel.de)

Und was ist mit Tee?

Sri lanka 225x300 Und was ist mit Tee?

Sri Lanka Urlaub: Ein Besuch auf den Teeplantagen durfte natürlich nicht fehlen. In den Säcken der fleißigen Frauen: Ganz viel Ceylon-Tee.

Ob schwarz, grün, weiß, gelb oder rot – Tee gibt es in diversen Farben und Geschmacksrichtungen. Und ich liebe sie alle. Vor allem, wenn es draußen langsam aber sicher ungemütlich und kalt wird. An meinem perfekten Wellness-Sonntag dürfen drei Dinge auf keinen Fall fehlen: Eine Decke, ein Buch und eine Kanne Tee.

Googelt man das kleine Wort mit den drei Buchstaben, bekommt man mehr als 89 Millionen Treffer. Kein Wunder. Tee wird weltweit nach Wasser am meisten getrunken. Wie viele Teesorten es gibt, kann nicht nachvollzogen werden, beinahe stündlich kommen neue Geschmackskombination hinzu. Wo wir auch schon beim Thema wären: Tee selbst mischen. Eine Grundausstattung loser Teeblätter ist nie verkehrt. Je nach Gusto kann man sich dann seine gewünschten Kombinationen zusammenstellen. Mein Favorit momentan ist eine Mischung aus Darjeeling, Minzblättern, frischem Ingwer und Orangenblüten. Frisch, würzig und besonders bei Erkältungen zu empfehlen. Das richtige Aufbrühen ist dabei auch eine Kunst für sich und von Sorte zu Sorte und Land zu Land unterschiedlich. Japanische grüne Tees werden zum Beispiel mit nur 50° Grad und auch darunter aufgebrüht, kräftige schwarze Tees mit kochendem Wasser und bei der englischen Zubereitung wird immer heiß aufgebrüht, niemals gekocht. Außerdem trinken Engländer wie Inder ihren Tee, oder Chai, mit Milch.

Immer gilt jedoch: Tee ist gesund, macht fit, beruhigt oder schmeckt einfach nur gut. Ich freue mich schon auf den nächsten Sonntag.

 

 

 

Fast so bedeutsam wie Wasser – seit über 5000 Jahren trinkt man Tee

101102 GOURMET Tee2 Fast so bedeutsam wie Wasser – seit über 5000 Jahren trinkt man Tee Abgesehen vom Tee gibt es auf der Welt nur ein Getränk, das mehr konsumiert wird: Wasser. Dazu ist Tee eines der ältesten Getränke überhaupt. Seit über 5000 Jahren schon wird Camilla Sinensis, so der botanische Name der Teepflanze, in ihrem Ursprungsland China kultiviert und für die Teezubereitung genutzt.

Aus dieser einen Pflanze entstehen alle Teesorten, die wir heute kennen: Egal ob Grüntee, Schwarzer Tee, Weißer Tee oder Oolong Tee – sie alle werden aus den Blättern von Camilla Sinensis hergestellt und gelten als Quelle für entspannte Konzentration sowie für Schönheit von innne und außen. Ihre unterschiedliche Wirkung und ihren individuellen Geschmack verdanken sie neben der Region, aus der sie stammen, ausschließlich der Art und Weise, wie die Blätter nach der Ernte verarbeitet werden.

Grüntee, die älteste Teesorte überhaupt, wird weitgehend naturbelassen nach der Ernte. Reich an gesundheitsfördernden Inhaltsstoffen, wurde er in China bis 500 nach Christus als Arzneimittel getrunken. Danach entwickelte sich der Grüne Tee immer mehr zum Genussgetränk, das in China das Wasser als Standard abgelöst hat. Heute unterscheidet man hauptsächlich zwischen Grüntee aus Japan (u.a. Sencha) und solchem aus China (u.a. Gunpowder), wobei der japanische Tee eher fruchtiger und der chinesische frisch und duftig schmeckt. Schwarzer Tee ist historisch gesehen ein junges Produkt. Nachdem in Europa seit dem 17. Jahrhundert Grüner Tee bekannt war, widmeten sich die Engländer mit ihrer ausgeprägten Leidenschaft für das Getränk verstärkt dem Anbau und der Verarbeitung der Pflanze in ihren Kolonien: So entwickelten sie im 19. Jahrhundert durch eine spezielle Lagermethode der Teeblätter an der Luft den heute bekannten Schwarzem Tee. Das größte Anbaugebiet ist Assam in Nordindien, das den gleichnamigen ertragreichen und kräftigen Tee hervorbringt. Daneben gibt es den vielschichtigen Darjeeling, den manche Liebhaber wie einen komplexen Terroirwein schätzen, und den aus Sri Lanka stammenden leuchtend rot schimmernden Ceylon-Tee.

Während in China nach wie vor überwiegend Grüntee getrunken wird, genießt man in der westlichen Welt vor allem Schwarzen Tee. Warum das so ist und was Tee zum idealen Wellnessgetränk macht, dazu bald mehr in diesem Blog.

Bis dahin empfehlen wir den Besuch dieser Websites:

Für mehr  Informationen rund um den Tee – die Seiten des Deutschen Teeverbands:
www.teeverband.de

Für die Bestellung erfrischender Teemischungen aus biologischem und nachhaltigem Anbau über das Internet – Samova aus Hamburg. Das junge Unternehmen verschreibt sich mit Leidenschaft einer modernen Teekultur:
www.samova.net

Und falls Sie sich jetzt fragen, wo denn all die leckeren und gesunden Kräutertees bleiben: Das sind streng genommen gar keine Tees, sondern lediglich “Teeähnliche Erzeugnisse” – so ihre offizielle Bezeichung. Mit ihrer langen Geschichte und besonderen Heilkraft verdienen sie es, hier bald in einem eigenen Überblick vorgestellt zu werden.

(Teeplantage in Hangzhou, China. Bild: Dieter Schütz / pixelio.de)

It’s teatime

Chai garam
…das ist Hindi und bedeutet heißer Tee. Sobald man in Indien einen Zug betritt, hört man diese Rufe von mobilen Teeverkäufern, die den traditionellen Chai in riesigen Thermoskannen durch die Städte tragen.
Tausende Kilometer weiter westlich, im entfernten Deutschland beginnt auch hier die Teezeit. Und warum nicht mal den traditionellen indischen Tee probieren, der nicht nur wärmt, sondern auch gut gegen Kopfschmerzen und sich anbahnende Erkältungen ist?
Was man dafür braucht: 2 Teebeutel schwarzen Tee, 2-3 TL Zucker, 1-2 TL Masala, indisches Teegewürz (gibt es in jedem indischen/singhalesischen Supermarkt), frischen Ingwer und einen guten Schuss Milch
Und so geht es: Circa 2 Zentimeter des frischen Ingwers raspeln. Teebeutel, Zucker, Masala und den Ingwer in ¾ Liter Wasser geben, zum Kochen bringen und dabei gelegentlich umrühren.
Achtung beim Masala: Masala sorgt für die leichte Schärfe und sollte nicht zu großzügig dazugegeben werden. Den Tee aufkochen lassen und sofort einen guten Schuss Milch hinzugeben, so dass er eine mittelbraune Farbe bekommt. Noch einmal aufkochen lassen, fertig! Eventuell nachsüßen oder noch etwas Masala dazugeben. Tipp: Nehmen Sie bei Kopfschmerzen etwas mehr frischen Ingwer und Masala, das wirkt schneller als jede Kopfschmerztablette!

Und wie man indischen Tee zubereitet, sehen Sie hier:

  Eva Blomenkamp
Eva Blomenkamp


  Tanja Kessenbrock
Tanja Kessenbrock