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Rezept

Weiderind und Boddenzander – köstliche Gerichte von der Ostsee

Im Ostsee-Bodden, zwischen Festland und See, tummeln sich kulinarische Köstlichkeiten im Meerwasser. Gerade jetzt, in der Übergangszeit von Herbst zu Winter, hat man als Angler die idealen Voraussetzungen für einen glücklichen Fang: Das dichte Geflecht aus Algen und Kraut auf dem Meeresgrund wird dünner und die Aussicht auf einen großen, leckeren Fisch damit wahrscheinlicher, weil Hecht und Zander ihre Deckung verlieren.

Fischfang im Bodden an der Ostsee1 Weiderind und Boddenzander – köstliche Gerichte von der Ostsee

Fischfang mit Reusen im Boddengewässer der Ostsee Bild: Daniel TP / aboutpixel.de

Einer der beliebtesten und schmackhaftesten Fische im Bodden ist der Zander. Eigentlich ein Süßwasserfisch, findet er hier im Brackwasser der Ostsee mit seinem niedrigeren Salzgehalt optimale Lebensbedingungen. Sein festes, weißes Fleisch bleibt auch in der Pfanne saftig, das Filet des beliebten Speisefischs hat zudem keine Gräten. (weiterlesen …)

Stachelbeeren: Auch lecker als Smoothie!

Stachelbeeren 300x142 Stachelbeeren: Auch lecker als Smoothie!

Foto: Angelina Ströbel / pixelio.de

Als Kind habe ich sie immer gerne bei meiner Oma im Garten genascht: Stachelbeeren. Allerdings nur, wenn sie wie auf dem Bild  schon sehr reif waren. Die Reife erkennt man an den großen Früchten, die nun deutliche Stacheln haben, und an der mittlerweile gelb-braun schimmernden Haut. Jetzt sind die Beeren fast weich und trotz prickelnder Säure vor allem: süß! Damit sind sie wie geschaffen für einen erfrischend-aromatischen Sommerdrink, einen gesunden Smoothie.

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Rezept: Holländischer Hering mit roter Beete

926801f1215acd307a35661c5382a7ab 600 300x142 Rezept: Holländischer Hering mit roter BeeteOb in Sahnesauce mit Äpfeln und Bratkartoffeln, mit Zwiebeln auf einem Brötchen oder als leckere Vorspeise mit roter Beete: Hering schmeckt. Und ein leckeres Gericht ist auch gar nicht so schwer zuzubereiten.

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Rezept: Kokosnusssuppe

Ein Süppchen in Ehren, kann niemand verwehren.

Suppe 300x165 Rezept: Kokosnusssuppe

Wer einige Tage Detoxing einplant, um seinem Körper einen kleinen Frühjahrsputz zu gönnen, der sollte auf Suppen nicht verzichten. Denn mit dem richtigen Gemüse sind Suppen gesund, schmecken gut,locker und leicht.

Dabei muss auch die Zubereitung nicht mühselig oder aufwendig sein. Kokosnusssuppen eignen sich daher besonders gut. Sie sind schnell gemacht und können nach Lust; Laune und Geschmack mit verschiedenen Säften aufgepeppt werden. Hier ein Rezept aus dem Golf Panorama in der Schweiz: (weiterlesen …)

In der Weihnachtsbäckerei. Heute: Vanillekipferl

Eigentlich bevorzuge ich herzhaftes Essen. Und dafür lasse ich im Restaurant meist jeden Nachtisch stehen (was mich übrigens in meinem Freundeskreis zu einer beliebten Tischnachbarin gemacht hat).

Meine Haltung zu allen süßen Dingen des Lebens ändert sich jedoch schlagartig mit sinkenden Temperaturen und zunehmendem Wärmebedarf. Also in der Regel im Winter. Dann ist plötzlich Schluss mit „Herzhaft in Reinform“: ab sofort vernebeln mir Noten von Kakao, Honig und Vanille die Sinne. Gerade jetzt vor Weihnachten muss man eigentlich nur zur Straßenbahn gehen, und ganz sicher wird sich aus irgendeinem der Fenster in der Nachbarschaft ein frisch gebackenes Plätzchen wohlig duftend bemerkbar machen und meine ansonsten von der Kälte getrübte Stimmung in sommerlich-leichte Höhen heben. Danke, Weihnachtszeit!

Damit auch meine Nachbarn mal glücklich schnuppernd an meinem Fenster vorbeilaufen können, habe ich gestern selbst Plätzchen gebacken. Und zwar meine oberliebsten, megaleckeren und dazu auch noch einfach zuzubereitenden Vanillekipferl. Natürlich mit echter Bourbon-Vanille, frisch aus der Schote gekratzt.

101216 Vanillekipferl 300x142 In der Weihnachtsbäckerei. Heute: VanillekipferlUnd das habe ich dazu verwendet:

300 g Mehl, 100 g geschälte und gemahlene Mandeln, 70 g Zucker, 220 g kalte Butter, 100 g Puderzucker

Vanilleschoten längs halbieren und das Mark herauskratzen. Zusammen mit Mehl, Mandeln, Zucker und Butter in Flöckchen auf der Arbeitsfläche zügig zu einem glatten Teig kneten. Diesen in 4 Portionen teilen und auf der bemehlten Fläche zu etwa 3 cm dicken Rollen formen. Die Rollen in Frischhaltefolie wickeln und ganze 12 Stunden kühl stellen, dann lässt sich der Teig deutlich leichter verarbeiten.

Jetzt den Backofen auf 160° (ohne Umluft) vorheizen. Bleche mit Backpapier belegen. Die gut gekühlten Teigrollen in etwa 1 cm dicke Scheiben schneiden, daraus Kipferl formen und auf dem Backblech verteilen. Im Ofen etwa 10 – 12 Minuten backen, Kipferl mit dem Backpapier vorsichtig vom Blech ziehen und schön dick mit Puderzucker einstäuben. Nach dem Abkühlen bewahren Sie die Kipferl am besten in einer Dose auf, da sie leicht zerbrechen.

(Bild: Michael Franke / pixelio.de)

Rezept: Selbstgemachte Kokosmakronen

Ich kann einfach nicht an ihnen vorbeilaufen. Sobald sie sich in den Bäckereien an den Schaufenster platzieren, habe ich das Gefühl, als riefen sie mir zu: „Kauf mich, iss mich!“. Diese kleinen, merkwürdig aus der Form geraten Häufchen, auch Kokosmakronen genannt, gehören einfach zur Weihnachtszeit. Das Beste an Ihnen ist, nebem dem Geschmack, dass man sie ruck-zuck und kinderleicht zu Hause backen kann.

Dazu braucht man:Makronen 300x142 Rezept: Selbstgemachte Kokosmakronen

1 Pck. Marzipan – Rohmasse (200 g) // 200 g Kokosraspel //Kokosmilch einer frischen Kokosnuss// 1 Paket Puderzucker// 5 Eiweiß // Saft von ½  Zitrone // Wer es mag: 2 EL Rum

Zubereitung:

Backblech mit Backpapier auslegen und den Ofen auf 180 Grad vorheizen. Die Kokosnuss knacken und die Milch in eine Tasse abgießen. Das Marzipan schön klein pflücken und mit den anderen Zutaten  und der Kokosmilch gut vermischen. Das geht am Besten mit einem Handrührgerät. Mit einem Löffel kleine, walnussgroße Häufchen auf dem Backblech verteilen, aufpassen: Nicht zu eng, sie werden beim Backen noch etwas größer. Circa 20 Minuten backen, die Makronen erst 5 Minuten auf dem Backblech abkühlen lassen, dann auf ein Backgitter ziehen und nochmal 10 Minuten ruhen lassen.

Guten Appetit!

Rezept: Topinambur-alte Gemüsesorte neu entdeckt!

101018 GOURMET 2 Rezept: Topinambur alte Gemüsesorte neu entdeckt!Von seiner Optik her könnte man die wurzelartige Knolle eher für ein exotisches Gemüse halten, das ein wenig  an Ingwer erinnert. Tatsächlich gehört Topinambur, das mit der Sonnenblume verwandt ist, heute zu den alten heimischen Gemüsesorten.

Ursprünglich stammt die gelb blühende Staude zwar aus Nordamerika, wurzelt aber schon seit dem 17. Jahrhundert in Deutschland – und kam damit kurz nach der Kartoffel in unsere Böden. Doch während die Kartoffel die Speisepläne seither durchgängig dominierte, verschwand das nach Artischocken schmeckende Topinambur später von den Ackerflächen, bis es im Zuge der Rückbesinnung auf alte und regionale Produkte heute wieder als kulinarisches Highlight die Esstische bestückt.

Topinambur und die anderen regionalen Produkte sind neben einer geschmacklichen Bereicherung unseres Speiseplans auch nachhaltig: Denn „Regional“ bedeutet kurze Transportwege, geringe CO2-Belastung und hohe Biodiversität in Flora und Fauna. Was lecker und zugleich gut für die Umwelt ist, kann daher ruhig häufiger auf den Tisch kommen. Vor allem, wenn gerade Haupterntezeit ist.

Zum Beispiel Topinambur auf mediterrane Art mit Tomaten und Rosmarin:

Für 4 Personen

  • 500 g Topinambur (gewaschen, geschält und in 1 cm dicke Scheiben geschnitten)
  • 1 Zwiebel, 1 Knoblauchzehe (geschält und gehackt)
  • 2 Zweige Rosmarin (grob zerteilt)
  • 4 EL Olivenöl
  • 200 g Kirschtomaten (gewaschen und halbiert)
  • Salz, Pfeffer
    Fleur de Sel

Den Backofen auf 200° (Umluft 180°) vorheizen. Topinambur, Zwiebel, Knoblauch, Rosmarinzweige und Öl in die Fettpfanne geben, mit Salz und Pfeffer würzen und alles miteinander durchmengen. In der Mitte des Ofens etwa 20 Minuten backen. Dann die halbierten Tomaten darüber verteilen und alles zusammen noch einmal 15 Minuten in den Ofen geben.

Servieren und mit Fleur de Sel bestreuen.

(Foto: Stihl024 / pixelio.de)

Das Wellnesshotel Waldhaus Ohlenbach im Sauerland – neuer Partner 2011

Waldhaus Ohlenbach Das Wellnesshotel Waldhaus Ohlenbach im Sauerland   neuer Partner 2011

Raus raus raus: Der Indian Summer im Waldhaus Ohlenbach

Es ist (m)ein Hideaway. Von der engen Landstrasse zwischen Schmallenberg und Winterberg kriecht das Auto die Kurven hinauf bis zu einem gut gefüllten Parkplatz. Man sieht immer noch nicht viel vom Wellnesshotel, geht in die Empfangshalle, checkt ein. Dann möchte man einen Espresso und Kuchen auf der Terrasse – und da ist es, das Spät-Sommerterrassengefühl: Wälder und Blätter jeder Couleur so weit der Blick, das Auge streift über die sanften Hügel an den Horizont. Man atmet tief durch und weiß: Hier kommt man ein paar Tage zur Ruhe. Indian Summer. Zuerst Wandern oder erstmal ins Pool? Ich entscheide mich für eine kleine Wandertour. Der Inhaber Stefan Schneider und sein Team verteilen Wanderkarten und geben Insidertipps zur Umgebung, dort am Kahlen Asten.

Nach der ersten Frischluftkur kann man sich im Serailbad wärmen. Angenehmer Wasserdampf und das Einreiben mit Lehm und Schlamm macht die Haut ganz weich.

In der Frühherbstsonne lasse ich mich auf der geschützten Terrasse nieder. Stefan Schneider trägt mit flinkem Schritt ein paar Kleinigkeiten als „Gruß aus der Küche“ herbei. Im Gourmetrestaurant Schneiderstube bringt es der ehemalige Sternenkoch Thomas Hartz auf den Punkt: Regionales geht vor und so bestelle ich das Rehfilet mit Pfifferlingen. Dazu einen köstlichen soliden Grauburgunder von einem der ersten Biowinzer Deutschlands, dem Weingut Sander in Rheinhessen. Ich werde in meinem Hideaway heute gut schlafen. Hier kann ich mich ein paar Tage verstecken!

Pfifferling-Rezept zum Nachkochen:

Beim Putzen sollten Sie möglichst auf Wasser verzichten, da sich die Pilze sonst schnell vollsaugen und ihr Aroma nachlässt (und beim anschließenden braten ggf. nur eine dünne Pilzsuppe zu Stande kommt). Am besten mit einer kleinen Gemüsebürste oder einem Backpinsel den Pfifferling von Erde befreien. Butter erhitzen, zusammen mit einer fein geschnittenen Schalotte die Pfifferlinge ca. 7 Minuten auf mittlerer Hitze dünsten. Zum Schluss gehackte glatte Petersilie über die Pfifferlinge geben. Zusammen mit frischem Weißbrot als Vorspeise reichen – dazu passt natürlich auch Rührei und schon haben Sie ein leckeres Hauptmahl. Pro Person circa. 150 g Pfifferlinge servieren.

  Eva Blomenkamp
Eva Blomenkamp


  Tanja Kessenbrock
Tanja Kessenbrock