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Küche

Alpen-Küche im Winter

Ob Knödel mit Kraut, Käsespätzle mit Zwiebeln oder Germknödel mit Pflaumen – die typischen Gerichte der Berge sind so ursprünglich wie schmackhaft. Gerade jetzt, wenn der Wind eisig ums Haus pfeift, kommen sie wieder häufiger auf die Teller. Denn der Körper braucht Heizstoff gegen die Kälte – da kommt die reichhaltige alpine Winter-Küche genau richtig.

Alpen Kuh Alpen Küche im Winter

Trägt entscheidend zur leckeren Alpenküche bei: die Kuh. Bild: Matthias Luh / aboutpixel.de

Einfach, nahrhaft und kreativ
Die Alpen sind bis heute geprägt von kleinbäuerlichen Betrieben, die vorwiegend Milch produzieren. Schon immer wurde hier hart gearbeitet und entsprechend kalorienreich gekocht. Zudem war man in den regionalen Zutaten für das Essen eingeschränkt: Es gab vor allem Milchprodukte, Getreide, Pilze, Kräuter und Gemüse. Fleisch kam selten auf den Teller. Den Vorrang hatten kohlehydratreiche Mehlspeisen, die Gerichte waren (weiterlesen …)

Stachelbeeren: Auch lecker als Smoothie!

Stachelbeeren 300x142 Stachelbeeren: Auch lecker als Smoothie!

Foto: Angelina Ströbel / pixelio.de

Als Kind habe ich sie immer gerne bei meiner Oma im Garten genascht: Stachelbeeren. Allerdings nur, wenn sie wie auf dem Bild  schon sehr reif waren. Die Reife erkennt man an den großen Früchten, die nun deutliche Stacheln haben, und an der mittlerweile gelb-braun schimmernden Haut. Jetzt sind die Beeren fast weich und trotz prickelnder Säure vor allem: süß! Damit sind sie wie geschaffen für einen erfrischend-aromatischen Sommerdrink, einen gesunden Smoothie.

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Der Mai ist gekommen – Auftakt in die kulinarische Genusssaison

Was für ein Glück, dass die Osterferien in diesem Jahr so spät lagen! So konnte man sommerlich warmes Wetter genießen und zugleich das Ende der Fastenzeit mit dem Auftakt in die kulinarische Genusssaison feiern. Denn der Mai lässt nicht nur die Bäume ausschlagen, er treibt auch das Wachstum von Gemüsen und Kräutern voran.

110505 Gourmet Spargel 150x150 Der Mai ist gekommen – Auftakt in die kulinarische Genusssaison

Bild: Hans-Jörg Nisch / aboutpixel.de

Die ersten von ihnen sind bereits erntereif. Allen voran das „Königsgemüse“, der Spargel. Noch bis Ende Juni drängt er unter deutschen Erdwällen zum Licht. Durch seine entwässernde Eigenschaft ist er das ideale Gemüse zum schonenden Detoxen. (weiterlesen …)

Trend zur Regionalität am heimischen Herd – die Wiederentdeckung alter Sorten

101018 GOURMET Trend zur Regionalität am heimischen Herd   die Wiederentdeckung alter SortenEs ist noch gar nicht so lange her, da wussten nur einige wenige Bio-Fans oder Teile der älteren Landbevölkerung, welche Schätze in den Böden unserer direkten Nachbarschaft verborgen liegen. Für die allermeisten Menschen aber konnte es damals gar nicht exotisch genug auf dem heimischen Esstisch zugehen: Thai, Cross-over oder  Mediterran – es galt das Credo: Alles, bloß keine deutsche Küche. Genauso wie man zur Erholung in entfernte Länder reiste, speiste man auch international.

Seit einigen Jahren bemerkt man eine Gegenbewegung zum kulinarischen Fernweh, die sich inzwischen zu einem richtigen Trend entwickelt hat: Im Kontext von Bio und Nachhaltigkeit schaut man heute wieder genauer auf das, was vor unserer Haustür wächst und gedeiht. Die deutsche Küche – die über Jahrzehnte nur über eine Anpassung an die französische Kochkunst Michelin Stern würdig schien – zeigt jetzt immer mehr, was eigentlich in ihr steckt. Die Rückbesinnung auf die eigenen Wurzeln förderte aus der Tiefe des heimischen Erdreichs nunmehr gängige Gemüse wie Pastinake,Topinambur, Teltower Rübchen oder Schwarzwurzel hervor. Das Revival alter Sorten erstreckt sich vom Gemüse über Wildkräuter und fast vergessene Obstsorten bis zur hin zu alten Haustierrassen wie den Bunten Bentheimer Schweinen.

Wenn Sie jetzt auf den Geschmack gekommen sind, empfehlen wir Ihnen zur perfekten Zubereitung heimischer Produkte das Buch “Deutsche Küche” aus dem Hause Teubner.

(Foto: nature.picture / pixelio.de)

  Eva Blomenkamp
Eva Blomenkamp


  Tanja Kessenbrock
Tanja Kessenbrock