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entspannen

Die besten Techniken zur Entspannung – von Ayurveda über Meditation bis Yoga

Job, Freunde und Familie – viele Menschen fühlen sich gestresst und wünschen sich vor allem eines: zur Ruhe kommen und entspannen! Glücklicherweise gibt es Techniken, die uns wieder ins Lot bringen und den Stress in seine Grenzen weisen – auch wenn der Kalender mit lauter Terminen überquillt. Wer weiß, wie er entspannen kann, hat eindeutige Vorteile: Er kann mit voller Kraft durch das Leben segeln und zugleich immer wieder Phasen des Loslassens einschieben – im Gleichgewicht zwischen Aktivität und Muße.

Oft spürt man den jeweiligen Grad des Gestresst-seins an der verspannten Muskulatur. Schulter und Nacken fühlen sich an wie gepanzert, jeder weitere Klick mit der Maus ist mit Schmerzen verbunden.  Wer jetzt ganz schnell Hilfe sucht, ist mit einer ayurvedischen Massage gut bedient: Bei der Abhyanga, einer der zentralen Massagearten dieser alten indischen Heilkunst, wird warmes Pflanzenöl mit einer bestimmten Technik in den Körper einmassiert. Das lockert die Muskeln, löst nachhaltig Verspannungen und hebt die Laune. (weiterlesen …)

Wellnessferien – auch mal ohne Kinder

110707 Wellnessferien ohne  Kinder Wellnessferien – auch mal ohne Kinder (Bild: Uwe Dreßler / aboutpixel.de)

In den letzten Blogeinträgen haben wir geschaut, was Familien mit Kindern bei der Planung eines gemeinsamen Wellnessurlaubs beachten sollten. Dabei haben wir auch solche Wellnesshotels vorgestellt, die besonders gerne Kinder als Gäste empfangen und sich daher in besonderer Weise für Familien eignen. Aber nicht jeder verreist mit Kind und Anhang. Und längst nicht jeder ist erfreut über euphorisches Indianergeheul von nebenan, welche die eigenen Gehversuche bei der just erlernten Tiefenentspannung jäh zunichte machen. Kurzum: Wer im Wellnessurlaub vor allem Ruhe sucht, sollte sich nicht in ein Wellnesshotel begeben, das sich als ausgewiesenes Familienhotel präsentiert. (Was nicht heißen soll, dass dort junge Wilde den Spa-Bereich beherrschen. Denn meist gibt es hier spezielle Regeln für die Nutzung durch Kinder.)

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Den Moment leben

100907 SONSTIGES Entschleunigen 3 Den Moment lebenWährend man so hechelt von Ereignis zu Event und von Termin zu Meeting, dann poppt sie schon mal so auf, ganz zaghaft: Die Sehnsucht nach dem Innehalten. Der Wunsch danach, einfach mal auszusteigen und eine verborgene Tür zu öffnen, die einen geradewegs ins Hier und Jetzt entlässt.

Nichtstun – oft geschmäht als Lebensstil der Faulen und Untätigen – ist doch zugleich ein Weg zum bewussten Wahrnehmen des Moments. Es geht nicht darum, grundsätzlich und immer nichts zu tun, sondern es immer mal wieder zu praktizieren, das Nichtstun.

Betrachten wir es doch einmal genauer: Was passiert denn eigentlich beim Nichtstun? Beim Nichtstun spannt sich die Gegenwart wie ein Regenbogen über unseren Horizont. Alltägliche Dinge, die sonst im Rausch der Ereignisse ertrinken, ragen wie kleine Bojen aus dem Meer in unser Bewusstsein: Der Blick stolpert über ein unscheinbares Foto an der Wand, das die Erinnerung an längst vergangene Zeiten weckt. Beim Hacken der Kräuter für die abendliche Pasta verströmen die ätherischen Öle von Rosmarin und Thymian einen Duft, der uns unmittelbar eine Szene aus dem letzten Urlaub ins Bewusstsein ruft. Blätter, die vom Wind an die Fenster geweht werden, hinterlassen ein Geräusch, das seltsam tief in unsere Ohrmuscheln vordringt, aufgefangen vom beständigen Rhythmus unserer Atmung, die wir so eigentlich noch nie wahrgenommen haben.

Und in diesem Wort liegt auch eine Facette des Nichtstun verborgen: Denn während des Nichtstun kommen wir meist der Wahrheit ein Stück näher. Wir nehmen wahr, was da ist. Ein Ausstieg auf Zeit, aus der Zeit. Jederzeit möglich, um sich zu orientieren und gegebenenfalls eine Kurskorrektur vorzunehmen. Und wenn wir regelmäßig nichts tun, dann holen wir uns auch die Kontrolle über unser Leben zurück. Der Moment ist wieder da. Und unser Leben ist: genau jetzt.

(Bild: Astraios / aboutpixel.de)

  Eva Blomenkamp
Eva Blomenkamp


  Tanja Kessenbrock
Tanja Kessenbrock