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Fast so bedeutsam wie Wasser – seit über 5000 Jahren trinkt man Tee

101102 GOURMET Tee2 Fast so bedeutsam wie Wasser – seit über 5000 Jahren trinkt man Tee Abgesehen vom Tee gibt es auf der Welt nur ein Getränk, das mehr konsumiert wird: Wasser. Dazu ist Tee eines der ältesten Getränke überhaupt. Seit über 5000 Jahren schon wird Camilla Sinensis, so der botanische Name der Teepflanze, in ihrem Ursprungsland China kultiviert und für die Teezubereitung genutzt.

Aus dieser einen Pflanze entstehen alle Teesorten, die wir heute kennen: Egal ob Grüntee, Schwarzer Tee, Weißer Tee oder Oolong Tee – sie alle werden aus den Blättern von Camilla Sinensis hergestellt und gelten als Quelle für entspannte Konzentration sowie für Schönheit von innne und außen. Ihre unterschiedliche Wirkung und ihren individuellen Geschmack verdanken sie neben der Region, aus der sie stammen, ausschließlich der Art und Weise, wie die Blätter nach der Ernte verarbeitet werden.

Grüntee, die älteste Teesorte überhaupt, wird weitgehend naturbelassen nach der Ernte. Reich an gesundheitsfördernden Inhaltsstoffen, wurde er in China bis 500 nach Christus als Arzneimittel getrunken. Danach entwickelte sich der Grüne Tee immer mehr zum Genussgetränk, das in China das Wasser als Standard abgelöst hat. Heute unterscheidet man hauptsächlich zwischen Grüntee aus Japan (u.a. Sencha) und solchem aus China (u.a. Gunpowder), wobei der japanische Tee eher fruchtiger und der chinesische frisch und duftig schmeckt. Schwarzer Tee ist historisch gesehen ein junges Produkt. Nachdem in Europa seit dem 17. Jahrhundert Grüner Tee bekannt war, widmeten sich die Engländer mit ihrer ausgeprägten Leidenschaft für das Getränk verstärkt dem Anbau und der Verarbeitung der Pflanze in ihren Kolonien: So entwickelten sie im 19. Jahrhundert durch eine spezielle Lagermethode der Teeblätter an der Luft den heute bekannten Schwarzem Tee. Das größte Anbaugebiet ist Assam in Nordindien, das den gleichnamigen ertragreichen und kräftigen Tee hervorbringt. Daneben gibt es den vielschichtigen Darjeeling, den manche Liebhaber wie einen komplexen Terroirwein schätzen, und den aus Sri Lanka stammenden leuchtend rot schimmernden Ceylon-Tee.

Während in China nach wie vor überwiegend Grüntee getrunken wird, genießt man in der westlichen Welt vor allem Schwarzen Tee. Warum das so ist und was Tee zum idealen Wellnessgetränk macht, dazu bald mehr in diesem Blog.

Bis dahin empfehlen wir den Besuch dieser Websites:

Für mehr  Informationen rund um den Tee – die Seiten des Deutschen Teeverbands:
www.teeverband.de

Für die Bestellung erfrischender Teemischungen aus biologischem und nachhaltigem Anbau über das Internet – Samova aus Hamburg. Das junge Unternehmen verschreibt sich mit Leidenschaft einer modernen Teekultur:
www.samova.net

Und falls Sie sich jetzt fragen, wo denn all die leckeren und gesunden Kräutertees bleiben: Das sind streng genommen gar keine Tees, sondern lediglich “Teeähnliche Erzeugnisse” – so ihre offizielle Bezeichung. Mit ihrer langen Geschichte und besonderen Heilkraft verdienen sie es, hier bald in einem eigenen Überblick vorgestellt zu werden.

(Teeplantage in Hangzhou, China. Bild: Dieter Schütz / pixelio.de)

Zu Hause ist es oft am schönsten!

f6fccc80215acd307ae819c6457d44d4 600 300x142 Zu Hause ist es oft am schönsten!Schnell, ad hoc, ohne groß nachzudenken, was würden Sie antworten, wenn ich Sie fragte, wo Sie jetzt am liebsten wären? Am Strand auf den Malediven, beim Bummeln in Madrid, oder, auch eine gern genommene Antwort, ganz ganz weit, nur nicht hier.
Reisen ist toll, erweitert den Horizont, entspannt und macht Spaß. Alltag und Sorgen hinter sich lassen, was Neues sehen, sich bewegen und genießen. Dem stimme ich vollkommen zu. Mir wäre es am liebsten, mein Koffer stünde jederzeit gepackt in einer Ecke und sollte mir die Decke auf den Kopf fallen, wäre ich auf und davon. Ohne mich umzudrehen, natürlich.
Irritierend ist dabei allerdings, dass man sich immer auf zu Hause freut, wenn man mal unterwegs war. Das eigene Bett, die eigenen vier Wände, einfach zu Hause sein.
Das Schlagwort in diesem Zusammenhang ist „Homing“. Viele Wellnesshotels haben erkannt, dass sich Gäste auch im Urlaub wie zu Hause fühlen wollen. Geborgenheit, Gemütlichkeit, Wärme.
Für den perfekten „Homing-Tag“ bedarf es nur einer weniger Zutaten, um relaxt und entspannt den Tag zu genießen.

Regel 1:
Planen Sie einen Tag in jedem Monat unter dem Motto „Me-Time“. Essen, trinken und tun Sie nur das, was Sie wollen.

Regel 2:
Das Gefühl, ständig erreichbar zu sein, sofort informiert werden zu können, kann uns ziemlich anstrengen. Deshalb: Das Handy ausnahmsweise mal ausschalten und auch ausgeschaltet lassen. In den ersten Stunden fühlt man sich merkwürdig abgeschieden, beinahe ausgeschlossen. Entspannen kann man dabei aber umso besser.

Regel 3:
Ist es draußen nass und ungemütlich, tut ein Bad unglaublich gut. Mit Kräuterölen lassen sich die wohltuenden Bäder, die man noch aus dem Wellnessurlaub kennt, einfach nachzaubern. Zünden Sie Kerzen an, schnappen sich Ihr Lieblingsbuch und tauchen Sie ab. Alternativ kann man auch eine Hörbuch-CD auflegen. Im warmen Bad kann man so noch besser in die Geschichte eintauchen.

Regel 4:
Gönnen Sie sich regelmäßig Homing-Tage und planen Sie so, als würden Sie in den Urlaub fahren. Beim nächsten Blick in den Kalender weckt der Homing-Tag dann genauso Vorfreude wie der Jahresurlaub.

Zuhause sein

Sonstiges Homing Bild Jutta Wieland abotixel Zuhause seinVon Spiegel und Brigitte über Landlust bis zur Süddeutschen Zeitung – überall liest man in regelmäßigen Abständen über die Sehnsucht nach dem Einfachen, dem Landleben, nach Romantik und einem heimeligen Zuhause – neudeutsch: Homing.

Wie anders war das noch in den Neunzigern, als die Reiseziele nicht weit und exotisch genug sein konnten und das Fernweh unseren Alltag begleitete. Diese Abenteuerlust scheint heute dem Bedürfnis nach Geborgenheit gewichen zu sein: Hochwertige Gemütlichkeit sticht cooles Design, persönlicher Kontakt schlägt distanzierte Anonymität und ländliche Idylle wird immer öfter urbanen Reizen vorgezogen. Ganz nach dem Motto: Das Leben ist schon kompliziert genug, warum sich also noch in der Freizeit mit komplexen Strukturen beschäftigen?

Kein Wunder, dass sich das auch im Urlaub zeigt: Hat man einmal einen Ort gefunden, an dem man sich so richtig zuhause fühlen konnte, dann kehrt man dorthin zurück. Es ist wie bei einem Familienbesuch. Man kennt die Besitzer und Mitarbeiter seines Hotels. Und diese kennen einen auch. Manchmal spinnt sich bei der Ankunft am Urlaubsort ein Gespräch genau da weiter, wo man es bei seiner letzten Abreise beendet hat. Das hat etwas sehr Besänftigendes. Etwas Selbstverständliches, Familiäres eben. Dazu gehört auch, dass man sich im Hotel so bewegen kann wie zuhause. Und so streunt man durch die Lobby, zieht sich in die Bibliothek zurück, stillt leichten Süßhunger am Buffet mit Selbstgebackenem oder testet mal den „Herbsttraum“ an der Teestation, um dann doch dem „Almkräuter“-Tee den Vorzug zu geben. Luxuriös umsorgt und zugleich frei sein, für sich sein und einen friedlichen Alltag leben. Das ist die Steigerung von Zuhause, zuhause sein im Hotel.

Erlebt man diese Einfachheit regelmäßig, kehrt manchmal auch die Abenteuerlust zurück. Dann wird es vielleicht wieder Zeit für exotische Länder, komplexe Strukturen und vielschichtige Reize. Bevor schließlich die Sehnsucht wieder wächst – nach dem Einfachen, dem Vertrauten, nach dem Zuhause sein.

(Bild: Jutta Wieland / aboutpixel.de )

Rezept: Topinambur-alte Gemüsesorte neu entdeckt!

101018 GOURMET 2 Rezept: Topinambur alte Gemüsesorte neu entdeckt!Von seiner Optik her könnte man die wurzelartige Knolle eher für ein exotisches Gemüse halten, das ein wenig  an Ingwer erinnert. Tatsächlich gehört Topinambur, das mit der Sonnenblume verwandt ist, heute zu den alten heimischen Gemüsesorten.

Ursprünglich stammt die gelb blühende Staude zwar aus Nordamerika, wurzelt aber schon seit dem 17. Jahrhundert in Deutschland – und kam damit kurz nach der Kartoffel in unsere Böden. Doch während die Kartoffel die Speisepläne seither durchgängig dominierte, verschwand das nach Artischocken schmeckende Topinambur später von den Ackerflächen, bis es im Zuge der Rückbesinnung auf alte und regionale Produkte heute wieder als kulinarisches Highlight die Esstische bestückt.

Topinambur und die anderen regionalen Produkte sind neben einer geschmacklichen Bereicherung unseres Speiseplans auch nachhaltig: Denn „Regional“ bedeutet kurze Transportwege, geringe CO2-Belastung und hohe Biodiversität in Flora und Fauna. Was lecker und zugleich gut für die Umwelt ist, kann daher ruhig häufiger auf den Tisch kommen. Vor allem, wenn gerade Haupterntezeit ist.

Zum Beispiel Topinambur auf mediterrane Art mit Tomaten und Rosmarin:

Für 4 Personen

  • 500 g Topinambur (gewaschen, geschält und in 1 cm dicke Scheiben geschnitten)
  • 1 Zwiebel, 1 Knoblauchzehe (geschält und gehackt)
  • 2 Zweige Rosmarin (grob zerteilt)
  • 4 EL Olivenöl
  • 200 g Kirschtomaten (gewaschen und halbiert)
  • Salz, Pfeffer
    Fleur de Sel

Den Backofen auf 200° (Umluft 180°) vorheizen. Topinambur, Zwiebel, Knoblauch, Rosmarinzweige und Öl in die Fettpfanne geben, mit Salz und Pfeffer würzen und alles miteinander durchmengen. In der Mitte des Ofens etwa 20 Minuten backen. Dann die halbierten Tomaten darüber verteilen und alles zusammen noch einmal 15 Minuten in den Ofen geben.

Servieren und mit Fleur de Sel bestreuen.

(Foto: Stihl024 / pixelio.de)

Trend zur Regionalität am heimischen Herd – die Wiederentdeckung alter Sorten

101018 GOURMET Trend zur Regionalität am heimischen Herd   die Wiederentdeckung alter SortenEs ist noch gar nicht so lange her, da wussten nur einige wenige Bio-Fans oder Teile der älteren Landbevölkerung, welche Schätze in den Böden unserer direkten Nachbarschaft verborgen liegen. Für die allermeisten Menschen aber konnte es damals gar nicht exotisch genug auf dem heimischen Esstisch zugehen: Thai, Cross-over oder  Mediterran – es galt das Credo: Alles, bloß keine deutsche Küche. Genauso wie man zur Erholung in entfernte Länder reiste, speiste man auch international.

Seit einigen Jahren bemerkt man eine Gegenbewegung zum kulinarischen Fernweh, die sich inzwischen zu einem richtigen Trend entwickelt hat: Im Kontext von Bio und Nachhaltigkeit schaut man heute wieder genauer auf das, was vor unserer Haustür wächst und gedeiht. Die deutsche Küche – die über Jahrzehnte nur über eine Anpassung an die französische Kochkunst Michelin Stern würdig schien – zeigt jetzt immer mehr, was eigentlich in ihr steckt. Die Rückbesinnung auf die eigenen Wurzeln förderte aus der Tiefe des heimischen Erdreichs nunmehr gängige Gemüse wie Pastinake,Topinambur, Teltower Rübchen oder Schwarzwurzel hervor. Das Revival alter Sorten erstreckt sich vom Gemüse über Wildkräuter und fast vergessene Obstsorten bis zur hin zu alten Haustierrassen wie den Bunten Bentheimer Schweinen.

Wenn Sie jetzt auf den Geschmack gekommen sind, empfehlen wir Ihnen zur perfekten Zubereitung heimischer Produkte das Buch “Deutsche Küche” aus dem Hause Teubner.

(Foto: nature.picture / pixelio.de)

Düsseldorfer Wettleuchten

Schlendert man momentan über die Märkte in unseren Städten, ist eine Farbenkombination kaum zu übersehen: Orange-Rot. Ob Kürbisse, Physalis oder Äpfel, das Wettleuchten hat begonnen. „Ja, da kucken Se, kaum ist Erntedank vorbei, da kütt schon Thanksgiving, davor noch Halloween. Das janze rote Gedöns geht weg wie nix,“ grinst der Obstverkäufer auf dem Düsseldorfer Carlsplatz. Ich nicke und grinse zurück. Erntedank vorbei, Thanksgiving kommt? Ich muss zugeben, ich bin ein bisschen verwirrt und war der Annahme, die beiden Feste wären das Gleiche.

Und das sind sie eben nicht. Eigentlich sind sie sogar grundverschieden, und Verwechslungen werden von den Feiernden gar nicht gemocht. Der grundlegendste Unterschied: Das deutsche Erntedankfest ist religiös geprägt, das amerikanische Pendant Thanksgiving dagegen weltlichab4b3dd6215acd307a9bc2bfaee81f39 600 300x225 Düsseldorfer Wettleuchten. Erntedank wird am ersten Sonntag im Oktober gefeiert, Thanksgiving am vierten Donnerstag im November, mit der ganzen Familie und einem gefüllten Truthahn auf dem Tisch. Ganz anders ist das Erntedankfest. Wie der Name schon sagt, bedanken sich Christen an diesem Tag bei Gott für die reiche Ernte. Dazu werden, meist in Kirchen, Feldfrüchte und Getreide, dekorativ aufgestellt. Nicht fehlen darf dabei die „Erntekrone“, ein aus Getreide oder Weinreben geflochtener Kranz. Früher wurde der Kranz im Haus aufgehängt und blieb dort bis zum nächsten Erntefest im kommenden Jahr hängen. Man erhoffte sich von ihm Schutz vor Krankheiten und Feuer.
Ein traditioneller Brauch der Bauern ist das Fertigen einer Erntepuppe aus den letzten Erzeugnissen des Jahres. Ein Kürbis als Kopf, Stroh als Haarersatz, Zucchini für die Beine. Diese Puppe bleibt meist als Opfergabe auf dem Feld wobei die Größe und Üppigkeit der letzten Garbe oft als Omen für den Ertrag der nächsten Ernte gewertet wird.

Die allgemeine Botschaft des Erntedankfestes ist, dass es nicht allein in der Hand des Menschen liegt, über ausreichend Nahrung zu verfügen. Aus diesem Grund werden die Erntegaben nach dem Fest häufig an Bedürftige verteilt. Während Thanksgiving eher einem Weihnachtsfest ohne Geschenke gleicht, bei dem die ganze Familie zusammenkommt und gemeinsam gegessen wird, ist der Grundgedanke der Erntedankfeiern ein ganz anderer. Also, Erntedank und Thanksgiving ist nicht das Gleiche!

 

Tipps zum Wandern im Herbst

100712 OUTDOOR JAHERSZEITEN Herbst Wandern Tipps zum Wandern im HerbstEs ist immer wieder faszinierend, welche Farbenpracht der Herbst in unsere Landschaft zaubert: Das bisher dominante Grün weicht intensiven Rot- und Gelbtönen, durchmischt sich mit erdigem Braun, schimmert golden oder violett, sodass schon der pure Anblick glücklich macht.

Jetzt heißt es, rein in die Outdoor-Klamotten, raus in die Wälder und noch einmal den überbordenden Reichtum an Farben und Düften aufsaugen, die uns der Herbst beschert. Begleitet vom Gezwitscher der Vögel und dem Rauschen des Windes durch die Blätter machen wir uns auf den Weg durch die herbstlich frische Luft, in die sich ab und zu der appetitliche Duft reifer Früchte mischt. Auf Streuobstwiesen am Rande der Wälder hängen alte Apfel- und Birnensorten dicht an dicht, Hagebutten lassen sich im Vorübergehen einsammeln und anschließend zu Marmelade verarbeiten, Rosskastanien haben sich aus ihren stacheligen Mänteln gesprengt und bedecken zu Hunderten die Waldwege.

Beim Wandern gibt es unendlich viel zu entdecken, zu sehen, zu riechen, zu tasten und zu schmecken. Auf Autofahren hat man da oft weniger Lust. Daher ist es klasse, wenn man jetzt in ein Hotel einchecken kann, das selbst schon mitten in der Natur liegt. Für uns wäre das zum Beispiel das Wellness & Natur-Resort Schliffkopf inmitten des Naturparks Schwarzwald Mitte/Nord. Auf einer Höhe von 1025 Metern hat man stets tolle Ausblicke auf Vogesen und die Schwäbische Alb. Oder auch das Hotel Riedlberg im Bayerischen Wald, das geführte Wanderungen rund um den Großen Arber und seine „Baumriesen“ anbietet.

An Entdeckungen sinnlicher Art sollte es hier also nicht mangeln. Am besten, Sie schnüren schon einmal Ihren Rucksack und packen ein paar Papiertüten mit ein. Dann finden Rosskastanie, Apfel und Co. bald ein neues Zuhause bei Ihnen.

(Bild: Rolf Handke / pixelio.de)

Das Wellnesshotel Schindelbruch im Harz

schindelbruch wald Das Wellnesshotel Schindelbruch im Harz

Vorreiter in Sachen Nachhaltigkeit

Wenn sich jemand auf den Begriff der Nachhaltigkeit verstehen dürfte, dann sicher eine Jagd- und Forstgesellschaft. Denn die leben von und mit der Natur, planen den Fortbestand von Wild und Baum bis auf die nächsten hundert Jahre hinaus. Vor rund zwei Jahren baute eine solche Jagd- und Forstgesellschaft ihr kleines Landhotel inmitten der Naturlandschaft des Südharzes in ein luxuriöses Natur- und Wellness-Resort um. Dass dabei der Gedanke der Nachhaltigkeit zum prägenden Faktor wurde, verwundert nicht. Und so hat sich das Naturressort Schindelbruch in einer authentischen Erfolgsstory binnen kürzester Zeit zu einem Vorreiter in Sachen Nachhaltigkeit in Deutschland entwickelt.

Erstes klimaneutrales Hotel in Deutschlands Mitte

„In der Planungsphase unseres Umbaus haben wir die Alleinstellungsmerkmale unseres Hauses herausgearbeitet“, erzählt Sabine Waske, Hoteldirektorin und Umweltbeauftragte im Schindelbruch, „und unsere Besonderheit ist definitiv die ruhige Naturlage mitten im Wald.“ Zusammen mit der Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde und deren Fachbereich ‚Nachhaltiges Tourismusmanagement‘ wurde ein Konzept erarbeitet, das die Ansprüche der gehobenen Hotellerie mit Klima- und Naturschutz verbindet. Mit dem Ziel, möglichst viel Energie und Wasser einzusparen, wurde eine hauseigene Wasseraufbereitungsanlege errichtet, ein Pellet-Heizsystem, energieschonende Zimmer sowie ein betriebliches Umweltmanagement installiert. Bereits kurz nach seinem Neustart war der Schindelbruch das erste klimaneutrale Hotel in Mitteldeutschland. Bei Verdoppelung der Grundfläche konnte der Schindelbruch seinen CO2-Ausstoß zugleich auf weniger als ein Drittel der ursprünglichen Menge verringert werden. Diese Restmenge kompensiert das Hotel mit dem Zukauf von Zertifikaten für Aufforstungsprojekte.

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Familienurlaub : So geht es ganz entspannt

Die Theorie: Die ganze Familie freut sich auf den gemeinsamen Urlaub, noch einmal entspannen, Ruhe tanken, bevor es in den Weihnachtsstress geht. Die Herbstferien bieten sich an, doch noch mal die Koffer zu packen und den Alltag hinter sich zu lassen. Eltern und Kinder sind gelöst und freuen sich auf die gemeinsame Zeit.

In der Praxis ist der Urlaub dann oft nicht so entspannt, wie man es gerne hätte, z.B. passt den Kindern plötzlich das Urlaubsziel nicht, den Älteren ist abends langweilig. Entspannung? Fehlanzeige.
Wer diese Situation nur allzu gut kennt, sollte sich die folgenden Tipps zu Herzen nehmen. Denn dann wird der Urlaub eine entspannte und tolle Zeit für die ganze Familie.

  1. Sind die Kinder noch klein, sollte die Reise nicht zu anstrengend sein. Bei längeren Autofahrten auf jeden Fall einen Zwischenstopp einplanen.
  2. Ein Hotel mit Kinderbetreuung ist für Eltern eine Entlastung, für Kinder bedeutet das Spaß und Abwechslung. Wellness, Erholung und die Kleinen sind mit an Bord? Viele Wellness-Hotels bieten eine Kinderbetreuung an. Im Romantischen Winkel gibt es Outdoor-Action auf dem hoteleigenen Spielplatz, den „Young Beach“ Kids & Teens Club, Kickern, Basteln, Dart, Lesen in der Chill-Out Zone und ein umfangreiches Animationsprogramm. Witzig ist auch das Etikette Kinderseminar, bei dem den Kids das richtige Verhalten am Tisch spielerisch näher gebracht wird. Im Strandhotel Fischland an der Ostsee ist nicht nur der Strand vor der Tür, es gibt Kreativ-Workshops oder das zum Klettern einladende Piratenschiff auf dem Abenteuerspielplatz. Langeweile? Fehlanzeige.
  3. Auch wenn Sie in den Herbstferien zu Hause bleiben, können Sie sich und den Kids erholsame Aktivitäten gönnen. Dabei ist wichtig, dass jeder Spaß an den Unternehmungen hat, also hocken Sie nicht aufeinander. Man kann auch ohne schlechtes Gewissen mal etwas getrennt unternehmen.
  4. Auch wenn Sie in Ihrem Urlaub nicht wegfahren, schalten Sie Ihr Handy einfach mal aus und seien Sie nicht erreichbar!
  5. Die Kinder nörgeln, weil sie was unternehmen möchten? Lassen Sie sich von grauem Wetter nicht abschrecken, holen Sie die warmen Jacken aus dem Schrank und ab geht es an die Luft. Sie werden sich wundern, wie viele Kastanien und bunte Blätter Ihren Weg säumen werden!
  6. Fahren Sie entspannt mit der Buslinie ins nächste Schwimmband. Hier können Sie im Whirlpool entspannen, während sich die Kleinen auf der Rutsche vergnügen.

Herbstferien: Zeit für Wellnessurlaub mit den Kindern

Bald ist es soweit: Die Kinder stürmen aus der Schule, werfen ihren Rucksack in die Ecke und können es kaum erwarten, ihre Ferien zu beginnen. Die Eltern sind ein wenig erschöpft, aber auch voller Vorfreude auf die kommende Zeit, die sie mit Sport, Sauna, Massagen und Naturerlebnissen verbringen werden – mal mit und mal ohne Kinder, mal ganz für sich allein oder als Paar. Und zwar in einem Wellnesshotel.

Pixelio Herbstferien 150x150 Herbstferien: Zeit für Wellnessurlaub mit den KindernWarum auch nicht? Schließlich gibt es hier auch für die Kinder jede Menge zu erleben: Da wird in einfachen Berghängen geklettert, mit dem Mountainbike die Hügel runter geprescht oder der Körper am tosenden Wasserfall nach der Wanderung erfrischt. Den eigens hierfür pädagogisch ausgebildeten Mitarbeitern im Wellnesshotel fällt auch was ein, wenn es draußen stürmt und regnet – und es drinnen dann umso gemütlicher ist. Herbst ist auch Bastelzeit. Jetzt springen einem bei jedem Gang durch die Natur zig Kastanien, knorrige Äste und bunte Blätter ins Auge, aus denen man die schönsten Kunstwerke  basteln kann. Und wenn der Bewegungsdrang größer wird, gibt es ja noch den Sprung ins Bällebad oder ein Match am Kickertisch.

Derart ausgepowert von Abenteuern und Aktivität wird Ihr Kind vielleicht auch neugierig darauf, was die Erwachsenen denn eigentlich so den ganzen Tag in einem Wellnesshotel machen. Dann können die Kleinen selbst einmal den warmen Schlamm eines Rasulbades auf der Haut spüren oder während der Klangschalenmassage die durch den Körper wandernden Schallwellen verfolgen. Denn in manchen Häusern hat man sich auf Kinder als Wellness-Gäste besonders eingestellt und führt diese spielerisch an das Thema heran. Da kann man dann auch als Eltern guten Gewissens seine eigenen Interessen verfolgen, und sich während der Zweisamkeit schon langsam wieder auf die aufregenden Geschichten der Kinder freuen.

(Foto: S. Hofschlaeger / pixelio.de)

  Eva Blomenkamp
Eva Blomenkamp


  Tanja Kessenbrock
Tanja Kessenbrock