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Kultur

Gesunde Weihnachtsgeschenke

Gesunde Geschenke 300x300 Gesunde Weihnachtsgeschenke

In diese Tüte kommen garantiert nur gesunde Weihnachtsgeschenke. Bild: HB1111 / aboutpixel.de

Es muss ja nicht immer die Kiste Riesling Spätlese von der Mosel sein, eine Auswahl hochwertiger Wurstspezialitäten aus Franken oder feinste belgische Pralinen; zumal man hierzulande ohnehin schon zweiter Spitzenreiter im Schokoladen-Konsum ist, gleich hinter der Schweiz. Nein, man kann zu Weihnachten durchaus mal was Gesundes schenken, zumindest als Sidekick für alkohol-, fett- oder zuckerreiche Lebensmittel. Dazu haben wir ein paar Ideen und Tipps zusammengetragen: (weiterlesen …)

Sommerfrische an der Ostsee – September, Monat der Bäderarchitektur auf Rügen

Sommerfrische Ostsee Sommerfrische an der Ostsee   September, Monat der Bäderarchitektur auf Rügen(Bild: Helga Ewert / pixelio.de)

Bunte Sonnenschirme im weißen Sand, üppig bestückte Picknick-Körbe, aus denen sich eine fröhliche Gesellschaft bedient und das Rauschen der Wellen vor blauem Horizont – so in etwa stellen wir uns die Sommerfrische des gehobenen Bürgertums vor. Und tatsächlich, die See mit ihrer frischen Luft und dem kühlenden Wasser gilt spätestens seit Ende des 19. Jahrhunderts als probates Mittel zur Stärkung der Gesundheit. Zu dieser Zeit entstanden all die prachtvollen Seebäder an den deutschen Küsten und wurden zu begehrten Zielen der Sommerfrischler.

Eines der am besten erhaltenen Seebäder ist Binz auf der Insel Rügen. (weiterlesen …)

Schloss Neuschwanstein – Ausflug ins Märchenschloss

Urlaub bedeutet für mich, das richtige Gleichgewicht zwischen Ruhe und Aktiv-sein zu finden. Etwas Entspannung, Ruhe und Stille heute, morgen Sightseeing und Erkundung der Umgebung. Was ist typisch für die Urlaubsregion, welche geschichtlichen Ereignisse haben sie geprägt und sind noch Bauwerke aus früheren Zeiten vorhanden? Gerade das Eintauchen in die Vergangenheit, wenn man sich vorstellt, wie die Menschen vor tausenden Jahren an demselben Ort, an dem ich nun Urlaub mache, wohl gelebt haben, macht eine Urlaubsregion noch spannender. Das imposanteste Bauwerk früherer Zeiten sind Klöster und Schlösser. Oft zu Museen umfunktioniert geben sie einen Einblick in vergessene und vergangene Zeiten. So wie Schloss Neuschwanstein.

Neuschwanstein Schloss Neuschwanstein   Ausflug ins Märchenschloss

Rosel Eckstein/pixelio.de

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Wellness, Kunst und Kultur – die Mischung macht’s

110531 Wellness Kultur Wellness, Kunst und Kultur   die Mischung machts(Bild: Rainer Sturm  / pixelio.de)

Wie lange ist es her, dass Sie ein Museum besucht haben? Ein Konzert oder auch das Kino? Bei mir jedenfalls lautet die Antwort schlicht: „Zu lang.“ Auch wenn ich im Freundeskreis nachfrage, höre ich Vergleichbares. Meist begleitet von zahlreichen Vorhaben, die man sich bis heute bedauerlicherweise nicht erfüllt hat. Warum? Keine Zeit. Zu viele Termine. Und tut sich doch mal eine Lücke auf, so fehlt irgendwie die Ruhe. Meist fühlt man sich nicht entspannt genug, um noch mehr geistigem „Input“ aufzunehmen. Selbst wenn man diese Dinge im Grunde gerne macht. Unser Leben 2.0 lässt grüßen.

Umso faszinierender ist, was geschieht, wenn wir uns mal so richtig entspannen. (weiterlesen …)

Karneval feiern ist gesund

110302 Feiern Gesund7 Karneval feiern ist gesund(Bild: Peter Ries / pixelio.de)

Man muss die Feste feiern wie sie fallen. Und Lachen ist gesund. Geht es nach diesen typischen Redensarten, machen Millionen Rheinländer und andere Feierfreudige ab heute bis zum Aschermittwoch definitiv was richtig. Bestätigt werden die Jecken und Narren auch durch Erkenntnisse aus der Wissenschaft: Mit ausgelassenem Spaß überfluten wir unser Immunsystem mit Glückshormonen. Und das gemeinsame Feiern wie an Karneval und Faschingsteckt an. Es erreicht irgendwann selbst den sorgenvollsten Grübler, dessen energetisches Zentrum wie durch Zauberhand vom Kopf in die Füße umgeleitet wird.

Diese besondere Dynamik rührt aus dem Aufgehen in der Menge. Es gibt nicht mehr mich und die anderen, sondern nur noch uns. Wenn alle irgendwie komisch oder zumindest anders als sonst aussehen, wenn alle sich im gleichen Rhythmus hüpfend und singend durch den Raum bewegen – dann wird man von einer immensen Kraft erfasst. (weiterlesen …)

Karneval 2011: Und wenn dat Trömmelsche jeht…

Karneval 300x142 Karneval 2011: Und wenn dat Trömmelsche jeht...

Barbara Eckholdt/www.pixelio.de

Es ist wieder soweit. Während sich manche Menschen kurz vor der fünften Jahreszeit die Haare raufen und überlegen, wie sie am besten ganz schnell ganz weit weg aus dem Trubel kommen, finden sich andere in den alljährlichen Karnevalsvorbereitungen wieder. Helau und Alaaf, die fünfte Jahreszeit steht vor der Tür.

Es wird jebützt (geküsst) und jeschunkelt, was das Zeug hält, aber kaum jemand weiß wirklich noch, warum wir einmal im Jahr zu Piraten, Erdbeeren oder Fröschen werden.

Und wieso gibt es eigentlich in Deutschland so viele Unterschiede, was den Karneval betrifft? (weiterlesen …)

Valentinstag – Wieso, weshalb, warum?

Blumen 300x142 Valentinstag   Wieso, weshalb, warum?

Kaum sind die Neujahrsdekorationen aus Schaufenstern und Geschäften verschwunden, erblickt man, manch einer voller Vorfreude, andere mit Schulterzucken, Herzen in aller Form, Karten mit aufgedruckten Liebesbekundungen und vielerlei Romantik-Schnick-Schnack mehr. Während des Romantikers Herz nun also vor Wärme umso höher springt, verfällt jener, dem dieser Brauch fremd vorkommt, in konstantes Kopfschütteln. Und dabei fragt man sich oft: „Woher kommt der Brauch eigentlich und wer ist eigentlich dieser gewisse Valentin?“

Legenden und Geschichten ranken sich um diese Figur, die eigentlich kaum jemand kennt und der wir alljährliches „in-letzter-Sekunde-eine Aufmerksamkeit-kaufen“ verdanken.

Theorie eins: Im dritten Jahrhundert nach Christus lebte ein Bischof namens Valentin von Terni. Dieser soll am 14. Februar 269 n. Chr. hingerichtet worden sein, weil er Verliebte trotz des Verbots durch Kaiser Claudius II. getraut haben soll. Der Sage nach hat dieser Valentin den frisch verheirateten Paaren Blumen aus seinem Garten geschenkt. Die Ehen, die von ihm geschlossen wurden, haben unter einem guten Stern gestanden.

Theorie zwei: Am 14. Februar wurde in manchen Kirchen die Ankunft Jesu als himmlischer Bräutigam zur Himmlischen Hochzeit gefeiert. Bei der Reformation des römisch-katholischen Generalkalenders 1970 musste der Feiertag dem Gedenktag des Hl. Kyrill aber weichen – wobei das dem allgemeinen Valentins- Kult nichts anhaben konnte.

Über diverse Herz-und Blumenarrangements, die man sich nur schenkt, weil gerade zufällig der 14.2. ist und es vor hunderten von Jahren mal einen Bischof gab, der offensichtlich ein pompöses Blumenbeet sein eigen nannte, lässt sich streiten. Wenn ich allerdings so drüber nachdenke, bedeutet dieser Tag doch nur, dass man lieben Menschen eine Freude macht und an sie denkt. Weniger mit sinnlosen, überflüssigen Geschenken, viel eher mit Zeit. Zeit zu zweit, mit Freunden, dem Partner. So gesehen finde ich ihn doch ganz sympathisch, diesen Valentin.

 

Vorsätze für das neue Jahr – Ein persönliches Fazit!

Kalender20111 300x142 Vorsätze für das neue Jahr   Ein persönliches Fazit!

Dieter Schütz / pixelio.de

In den letzten Tagen des Jahres ist es Zeit, ein Resumé für die vergangenen Monate zu ziehen. Die Fernsehsender liefern sich einen Jahresrückblick-Marathon, Unternehmen ziehen geschäftliche Bilanz und auch ich habe mich hingesetzt und versucht, das letzte Jahr mal ganz objektiv Revue passieren zu lassen. Grundlage für meine persönliche Analyse war mein „To-Do-Zettel“ aus dem letzten Jahr. Viele schöne, fein nach Priorität sortierte Vorsätze, die 2010 sukzessive umgesetzt werden sollten. Bilanz meines Jahresabschluss: Durchgefallen, Setzen, 6.

Aber zum Anfang: Silvester 2009. Im Kreise lieber Freunde bringen wir zu Papier, welche Dinge man im neuen Jahr gerne ändern oder in Angriff nehmen möchte. Klassiker wie das Rauchen aufgeben, mehr Sport treiben und mehr Zeit für sich selbst einräumen dürfen natürlich auf keiner Liste fehlen. Je mehr ich darüber nachdachte, desto mehr Dinge fielen mir ein, die ich doch 2010 mal ändern könnte. Sei es öfter aufzuräumen, meine Mutter öfter zu besuchen, Dinge etwas lockerer zu nehmen und nicht mehr so viel Geld für Schuhe auszugeben. An Punkt 12 angelangt fand meine Liste dann auch ein Ende und wurde fein säuberlich an die Magnettafel gehangen. Ich sollte mich ja immer an meine Vorsätze erinnern und sie beherzigen. In den ersten Januarwochen wurde jene Liste noch voller Stolz wahrgenommen, super, dachte ich mir, morgen miste ich aus und hake schon einmal Punkt 12 der Liste abgehakt. Heute, ein Jahr später, hängen meine Vorsätze noch immer an der Pinnwand, ohne Häkchen und mittlerweile hinter Quittungen und Postkarten versteckt.

Ich habe natürlich keinen Vorsatz in die Tat umgesetzt.

So werden meine 2010-Vorsätze einfach ins neue Jahr mitgenommen, vielleicht klappt es ja 2011. Und so habe ich doch einen Vorsatz erfüllt: Papier sparen, Punkt 11, abgehakt!

(Bild: Dieter Schütz / pixelio.de)

Schöne Weihnachten – so wird was draus

Nur noch zwei Tage, dann ist es soweit: Das Weihnachtsfest steht vor der Tür.

101222 SAISONAL Weihnachten Tipps2 300x142 Schöne Weihnachten – so wird was draus

Eilig werden letzte Besorgungen unternommen, die Zimmer geschmückt und Geschenke verpackt. Kindheitserinnerungen werden wach und Eltern denken wehmütig an die Zeit, als der Nachwuchs noch an den Weihnachtsmann glaubte. In der Luft liegt eine eigentümliche Mischung aus Freude, Nervosität und Stress. Das ist nicht verwunderlich. Denn obwohl Tannenduft und Kerzenschein so manch erhabenes Gefühl auslösen, ist diese Zeit kurz vor Weihnachten einfach stressig. Jetzt sollte man nur darauf achten, diesen Stress nicht in die Festtage hinein zu verlängern. Dafür haben wir ein paar Anregungen:

Die eigenen Erwartungen hinterfragen

Man hört es immer wieder, hat es vielleicht sogar schon selbst erlebt: An Weihnachten soll für viele alles perfekt sein. Vom Festessen bis zu den Geschenken; die Atmosphäre nicht zu vergessen. Das birgt ein hohes Enttäuschungspotential. Wenn man diese Tendenzen an sich erkennt, ist es hilfreich, diese einmal genauer zu betrachten. Meist erkennt man dann schon den ein oder anderen Punkt, an dem man die eigenen Ansprüche etwas “herunterschrauben” kann.

Immer wieder Momente des Rückzugs nutzen

Weihnachten ist ein Familienfest. Bei vielen „platzt die Bude dann aus allen Nähten“: Eltern, Kinder, Enkel, Onkel und Tanten, die Großeltern, andere Familienmitglieder und Freunde treffen meist nur jetzt aufeinander. Manche sind von weit angereist und übernachten im Gästezimmer. In einer solchen Situation ist es wichtig, dass man immer wieder Gelegenheiten wahrnimmt, sich kurz zurückzuziehen und auf sich selbst zu besinnen. Und sei es beim Schnee fegen vor der Tür oder beim Wäsche aufhängen im Keller. Jetzt ist jedes Mittel recht, Hauptsache man ist für einen kurzen Moment allein.

Das klappt übrigens auch inmitten der polternden Familienbande: Sich kurz aus dem Gespräch herausziehen und den glänzenden Weihnachtsbaum betrachten oder für einen Moment bewusst der Musik lauschen.

Sich helfen lassen

Wenn Sie ein Fest ausrichten und Gäste empfangen, lastet meist noch eine besondere Verantwortung auf Ihren Schultern. Auch wenn Ihre Gäste Ihnen tausendfach versichern, dass sie keinerlei Erwartungen stellen und schon “mit was ganz Kleinem” zufrieden sind – man weiß, dass das zwar nett gemeint ist, aber leider auch nicht ganz stimmt. Oder haben Sie schon einmal versucht, Ihren Gästen an Weihnachten eine Schnitte Brot zu servieren? Punktum, wir haben was zu leisten und so richtig kann uns das auch niemand abnehmen. Aber, wir können uns helfen lassen! Lukas könnte schon einmal die Spülmaschine einräumen, Katharina deckt den Tisch, Mutti schält Kartoffeln und Papa schippt draußen Schnee. Obwohl…Halt! Das eine der schönen Rückzugsaufgaben, die man für sich selbst reservieren sollte! Daher darf Papa im CD-Regal eine festliche Musik auswählen.

Wenn Sie diese drei Themen während der Festtage im Hinterkopf behalten, dann sollte einem entspannt-genussvollen Weihnachtsfest nichts entgegen stehen! In diesem Sinne wünschen wir Ihnen eine glückliche Zeit.

(Bild: Grace Winter / pixelio.de)

Düsseldorfer Wettleuchten

Schlendert man momentan über die Märkte in unseren Städten, ist eine Farbenkombination kaum zu übersehen: Orange-Rot. Ob Kürbisse, Physalis oder Äpfel, das Wettleuchten hat begonnen. „Ja, da kucken Se, kaum ist Erntedank vorbei, da kütt schon Thanksgiving, davor noch Halloween. Das janze rote Gedöns geht weg wie nix,“ grinst der Obstverkäufer auf dem Düsseldorfer Carlsplatz. Ich nicke und grinse zurück. Erntedank vorbei, Thanksgiving kommt? Ich muss zugeben, ich bin ein bisschen verwirrt und war der Annahme, die beiden Feste wären das Gleiche.

Und das sind sie eben nicht. Eigentlich sind sie sogar grundverschieden, und Verwechslungen werden von den Feiernden gar nicht gemocht. Der grundlegendste Unterschied: Das deutsche Erntedankfest ist religiös geprägt, das amerikanische Pendant Thanksgiving dagegen weltlichab4b3dd6215acd307a9bc2bfaee81f39 600 300x225 Düsseldorfer Wettleuchten. Erntedank wird am ersten Sonntag im Oktober gefeiert, Thanksgiving am vierten Donnerstag im November, mit der ganzen Familie und einem gefüllten Truthahn auf dem Tisch. Ganz anders ist das Erntedankfest. Wie der Name schon sagt, bedanken sich Christen an diesem Tag bei Gott für die reiche Ernte. Dazu werden, meist in Kirchen, Feldfrüchte und Getreide, dekorativ aufgestellt. Nicht fehlen darf dabei die „Erntekrone“, ein aus Getreide oder Weinreben geflochtener Kranz. Früher wurde der Kranz im Haus aufgehängt und blieb dort bis zum nächsten Erntefest im kommenden Jahr hängen. Man erhoffte sich von ihm Schutz vor Krankheiten und Feuer.
Ein traditioneller Brauch der Bauern ist das Fertigen einer Erntepuppe aus den letzten Erzeugnissen des Jahres. Ein Kürbis als Kopf, Stroh als Haarersatz, Zucchini für die Beine. Diese Puppe bleibt meist als Opfergabe auf dem Feld wobei die Größe und Üppigkeit der letzten Garbe oft als Omen für den Ertrag der nächsten Ernte gewertet wird.

Die allgemeine Botschaft des Erntedankfestes ist, dass es nicht allein in der Hand des Menschen liegt, über ausreichend Nahrung zu verfügen. Aus diesem Grund werden die Erntegaben nach dem Fest häufig an Bedürftige verteilt. Während Thanksgiving eher einem Weihnachtsfest ohne Geschenke gleicht, bei dem die ganze Familie zusammenkommt und gemeinsam gegessen wird, ist der Grundgedanke der Erntedankfeiern ein ganz anderer. Also, Erntedank und Thanksgiving ist nicht das Gleiche!

 

  Eva Blomenkamp
Eva Blomenkamp


  Tanja Kessenbrock
Tanja Kessenbrock